Podcast: Schwangerschaft, Geburt und Baby-Zeit mit Rheuma

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Nadine Rheme l und Carla Keller r sprechen im Podcast ueber Schwangerschaft und Geburt bei Rhuema 2

«Tiefes Glück», aber auch «sehr heftig», «sehr schwierig», «grosse Angst», «braucht viel Kraft» kommt in dieser Episode «Rheuma persönlich» immer wieder vor. Nadine Rhême hat, unter anderem, juvenile idiopathische Arthritis und Spondyloarthritis. Sie erzählt ihre persönliche Geschichte und wie sie ihre Schwangerschaften, die Geburten und die Baby-Zeit erlebt hat.

Von den Schüben währenddessen, aber auch dem fürsorglichen Spital-Personal, das mit den Rheumatolog*innen zusammenarbeitete, und dem Humor und der Unterstützung ihres Mannes, die machen, dass sie nun glückliche Mutter von zwei gesunden Kindern ist. Sie betont: «Es ist möglich, aber informiert euch und organisiert ein gutes Umfeld».

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Es gibt Wege, eine Familie zu gründen, aber man muss sich gut informieren und gutes ärztliches Fachpersonal dazu holen, die einem zuhören und realisieren, was Rheuma für einen Einfluss auf die Schwangerschaft und Geburt haben.
Nadine Rhême, betroffen von juveniler idiopathischer Arthritis

Nadine Rhema l und Carla Keller r sprechen im Podcast ueber Schwangerschaft und Geburt bei Rhuema 1

Für mich gehört zum Team, das mich während der Schwangerschaft und der Geburt begleitet, nicht nur der Gynäkologe oder die Hebamme, sondern das ganze ärztliche Fachpersonal inklusive Rheumatologe dazu.
Nadine Rhême, betroffen von juveniler idiopathischer Arthritis

Gut vorbereitet in die Schwangerschaft

Rheuma und eigene Kinder sind kein Widerspruch. Auch Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung können eine Familie gründen.

Für Frauen mit Rheuma ist jedoch eine sorgfältige Planung der Schwangerschaft besonders wichtig. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Welche Medikamente sind unbedenklich? Hier sind drei essenzielle Tipps:

  1. Den optimalen Zeitpunkt wählen: Planen Sie die Empfängnis in einer Phase, in der die Krankheit stabil und ruhig verläuft. Eine erhöhte Krankheitsaktivität kann sich ungünstig auf die Schwangerschaft auswirken. Besprechen Sie Ihren Kinderwunsch frühzeitig mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.
  2. Medikamente sicher einsetzen: Nicht alle antirheumatischen Medikamente sind schwangerschaftsverträglich. Ein plötzlicher Verzicht kann jedoch schwerwiegende Folgen haben. Sprechen Sie daher mit Ihrem medizinischen Team über Nutzen, Risiken und schwangerschaftsverträgliche Basismedikamente.
  3. Gesunde Voraussetzungen schaffen: Folsäure ist essenziell für die Zellteilung und die Entwicklung des Embryos. Achten Sie auf eine ausreichende Zufuhr und einen gesunden Lebensstil – verzichten Sie auf Rauchen und Alkohol.

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Die kostenlose Broschüre «Schwangerschaft bei entzündlichem Rheuma» der Rheumaliga Schweiz bietet rheumabetroffenen Frauen und punktuell auch Männern Hilfestellung bei der Familienplanung.

Sie möchten auch zu Gast in «Rheuma persönlich» sein oder haben eine Rückmeldung zum Podcast? Schreiben Sie uns auf kommunikation@rheumaliga.ch. Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

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